
Manche Jahre fühlen sich an, als wären sie aus rosa Wölkchen auf unsere Köpfe geplumpst. Beschwingt, leicht, voller Staunen. Andere Jahren fühlen sich an, als wären sie wie ein 40- Tonner LKW über uns gerollt. 2025 war ein LKW, keine Wolke. Und fast überrascht es einen, wenn man sich durch die eigenen Fotos wühlt und erstaunlich viele schöne Momente findet. Der Winter zum Beispiel…

Auch wenn wir über Weihnachten ein kleines Krankenlager aufbauen mussten, haben es die Kekse, die Lieder der RatPack und kitschige Weihnachtsfilme wieder wett gemacht.
Und der Schnee natürlich…

Im Winter war auch wieder die Zeit der jährlichen Instagram Aktionen für Illustratoren, die mir jedes Jahr nicht nur Spaß, neue Kontakte und neue Ideen bringen, sondern auch mein Verhältnis zu Social Media für kurze Zeit zum Positiven wandeln.

Beispiele aus meiner Folktaleweek.

Und die Woche der „Imagined Bookcover“ ist auch immer wieder eine schöne Sache. Andere Beispiele findet ihr bei meinen Illustrationen.
Obwohl ich 2025 fast ausschließlich an meinem Portfolio und meinen Bilderbuchideen gearbeitet habe, war noch ein kleiner Auftrag dazwischen, der viel Spaß gemacht hat und der mir auf Grund meiner Lieber zu Hühnern sehr entgegen kam. Die wundervolle Grafikerin und Fotografin Johanne Tönnies brauchte für ein Sektetikett (www.johannetoennies.de) einen stolzen Hahn.

Eine neue Arbeitsweise, die ich für mich entdeckt habe, ist die digitale Vorbereitung einer Illustration. Ich bin mit digitaler Illustration lange nicht richtig warm geworden, bis ich einige Illustratorinnen und Illustratoren entdeckt habe, die digital illustrieren und für die ich mich wirklich begeistere. Das digitale Arbeiten an sich macht mir Spaß, weshalb ich mittlerweile Illustrationen erst einmal digital teste und vorbereite, bevor ich sie analog aufs Papier bringe. Ein großer Vorteil für eher ungeduldige Menschen, wie mich, da ich dadurch Farben, Bildkomposition usw. sehr schnell und einfach testen kann und dadurch für die analoge Version ein gutes Geländer habe, an dem ich mich entlang hangeln kann.

Hier als Beispiel die digitale Vorbereitung für eine kleine Odysseus-Serie, die ich für meine Portfolio illustrieren möchte.
Zu guter Letzt eine Erinnerung an meinen Papa, die ich jetzt immer bei mir tragen werde:

Der kleine dicke Ritter (1963) von Robert Bolt war das Lieblingskinderbuch meines Vaters. Das witzige Abenteuer handelt von einem Ritter, der jedes Tier auf der Welt schätzt und versteht. Er befreit in der Geschichte eine Insel nicht von dem angeblich bösen Drachen, sondern von einem Menschen, der von Tierliebe keine Idee hat.
Ich liebe es, dass diese kleine Truppe von mutigen Wesen mich jetzt immer begleitet und mich nicht nur an meinen Papa, sondern auch daran erinnert, zuversichtlich zu bleiben.
Machs gut, 2025.




Eine Sache, die auf meiner Liste für 2025 stand, war, eine regelmäßige Aktivität für meinen Instagram-Kanal zu finden. Wenn man nicht zu den Illustratoren gehört, die mal eben jeden Tag eine stimmige Komposition aufs Papier bringen, ist es eine Idee, etwas zu finden, womit man trotzdem regelmäßig ein Lebenszeichen von sich geben kann. Mir gefallen Kanäle am besten, die hauptsächlich oder zwischendurch über Bücher, Filme, Kunst und andere kulturelle Schätze erzählen. Da meine Leidenschaft für Bücher, Filme und Kunst so groß ist, dass sich mein Wissensspeicher darüber schon gut gefüllt hat, habe ich mir etwas Nettes überlegt. Jeden Montag stelle ich auf meinem Instagram-Kanal ein Buch, einen Film, ein Kunstwerk oder einen Künstler vor und schreibe ein paar Zeilen darüber in der Hoffnung, dass es jemand entdeckt, der es noch nicht kennt, aber kennenlernen möchte.

















































