Blockade

Es gibt viele innere Zustände, die uns häufig bremsen – Angst, Unsicherheit, Selbstzweifel, Ungeduld… Gefühle, für die wir uns gerne verurteilen und uns Vorwürfe machen, was die Blockade nur noch größer macht.

Aber was wäre, wenn wir diese Gefühle, die uns so furchtbar auf die Nerven gehen, als kleine Wesensteile betrachten, die vielleicht sogar in unserer Vorstellung auf eine sehr sympathische und liebevolle Weise daherkommen?

Die immer auch ihre Gründe und Absichten haben, denen wir nur auf die Spur kommen, wenn wir uns mit diesen netten Wesen zusammensetzen und in Ruhe eine Tasse Tee trinken?

Warten

Manchmal warten wir auf etwas, das uns die richtige Richtung zeigt. Uns eine Orientierung gibt, wenn wir den Halt verlieren und irgendwo über dem Boden hängen geblieben sind.

Aber zum Glück hat ein Boden keine Füße, um wegzulaufen.

Tierische Freundschaft

Ein Leben ohne tierische Freundschaften ist kaum vorstellbar.

Wesen um uns herum zu haben, bei denen wir mit verbaler Kommunikation so herzlich wenig weiter kommen, kann sehr erfrischend sein – und unsere physische Kommunikation zu entdecken ein großer Spaß.

 

Stilles Warten

Als Kind konnte man es natürlich kaum abwarten, dass der große Weihnachtsabend da war und das Glöckchen das Fest einläutet. Aber wenn ich jetzt im Erwachsenenalter zurückdenke, war die schönste Zeit im Winter die Tage vor dem Weihnachtsabend. Die Tage der Vorbereitung, des stillen Wartens, der Vorfreude.

Genügsamkeit

Ein genügsames Leben ist wohl etwas, das sich zu wünschen lohnt. Keine unzufriedenen Gedanken mehr, keine ständig neu aufkeimenden Sehnsüchte, kein Kampf mehr. Aber klingt das nicht auch etwas langweilig?

Genügsamkeit ist etwas, das mit persönlich sehr schwer fällt. Es genügen Kleinigkeiten, die mich grübeln und unzufrieden werde lassen. Ich halte gerne an Vorstellungen oder Träumen fest, die noch nicht umsetzbar oder vielleicht noch nicht mal realistisch sind. Das hindert mich gerne daran zu sehen und wertzuschätzen, was ich alles im Leben habe und was mein Leben ausmacht. Gleichzeitig empfinde ich Träume und Sehnsüchte als etwas, das mich auch antreibt und motiviert. Die Antwort ist wohl die Antwort, die auf so vieles zutrifft: eine gesunde Balance finden.

Begegnungen

Beinah jeden Tag machen wir neue Begegnungen. Die meisten ziehen vorbei, manch andere bleiben.

Die einen tun uns gut, andere tun uns nicht gut. Aber jede Begegnung hinterlässt ihre Spuren und wir ziehen unsere Erfahrungen daraus. Man sollte weder die kleinen Begegnungen im Alltag unterschätzen – selbst, wenn es nur ein kurzer Blickkontakt ist – noch die Begegnungen, die uns verletzen. Aus ihnen lernen wir, dass wir selbst entscheiden, welche Begegnungen bleiben und welche gehen.

Die schönsten Begegnungen sind die, die uns seit Kindertagen ein Leben lang nicht mehr aus den Augen verlieren.

Melancholischer Herbsttanz

Zum Herbstbeginn scheinen alle Erlebnisse und Eindrücke des Sommers zunächst um uns herum zu wirbeln, sich dann aber langsam zu legen und zur Ruhe zu kommen. Nicht nur Kastanien lassen sich sammeln, sondern auch wir können uns selbst in dieser Zeit sammeln, indem wir es uns gönnen, auch mal ein bisschen in der herbstlichen Melancholie zu trödeln.

Mit Bedacht

Seit wir in einem alten kleinen Haus mit Garten und einer Familiengeschichte dahinter leben, sind Arbeiten Teil unseres Lebens geworden, die mit viel Gefühl verbunden sind.

Die Pflege unserer Gartenpflanzen, das Einkochen von Obst, die Reparatur von Möbeln, das Bestaunen kleiner Wildtiere… Seit wir nicht mehr mitten in der Stadt in einer Mietwohnung leben, erledige ich meine Alltagsaufgaben bedächtiger. Mehr Ruhe und Geduld sind eingezogen zur Freude meines stets unruhigen inneren Kindes.

Heimatsuche

Wenn man sich einmal die Frage stellt, was für einen selbst Heimat bedeutet, mag das gar nicht so einfach zu beantworten sein. Ist Heimat ortsgebunden? Ist Heimat menschengebunden? Kann man Heimat verlieren? Kann man sich Heimat aneignen?

In meiner Empfindung ist Heimat ein Gefühl, das sich aus vielem zusammensetzt und seinen Ursprung in den Dingen hat, die uns geprägt haben.

In unserem Leben sammeln wir Erfahrungen, die wiederum zu Erinnerungen werden, die uns prägen. Diese Erfahrungen verknüpfen wir beispielsweise mit bestimmten Orten, Menschen oder Dingen, die so zu einem Teil unseres Heimatgefühls werden.

So tragen wir das Heimatgefühl mit und in uns.

Erinnerung

Großeltern wecken Nostalgie. Das, was sie uns beibringen, kommt aus einer anderen Zeit. Sie erzählen uns Geschichten aus ihrem Leben und das alles wirkt so weit her, als würden unsere Großeltern bereits seit Jahrhunderten auf dieser Erde wandeln.

Großeltern prägen uns auf ihre ganz eigene Weise. Sie sind in der Lage uns eine Erinnerungslandschaft zu schaffen wie keine zweite.

Ich habe die Hälfte meiner Kindheite mit meinen Großeltern verbracht und wandere noch heute immer wieder durch diese sanfte Landschaft voll warmer und liebevoller Erinnerungen, die einem niemand mehr nehmen kann.

Stille im Lärm

Für jeden gibt es wohl Tage, an denen er gerne den Kopf in einer Tuba stecken würde.

 

 

Zeit

Manchmal wünscht man sich, die Zeit würde auf Bäumen wachsen. Man bräuchte sie nur zu pflücken.

Mehr Zeit, um Weltkatastrophen zu verhindern. Mehr Zeit, um all die Dinge zu lernen, die noch zu lernen sind. Mehr Zeit, die wir mit den Menschen verbringen können, die wir lieben.

Aber würde die Zeit auf Bäumen wachsen, würde sie wohl ihren ungeheuren Wert verlieren.

Winterzauber

Über die Jahre sind viele verschiedene Weihnachtsmotive mit unterschiedlichen Techniken entstanden und diese sind mir die Liebsten.

Kinderglück

jhdhj kdjghvjksd jdbjvhjdgvjhdskd.

 

kjdhfvksdhfkdshf hgsfjgsjf jdvfjhsg gksf.

kjsdhfkdsfhkfd sgdfuigdsifgsdkfgsd.

kjsdbfksdfksdkfgsdfkgsdk hdgfksgfks.

Studie in Blau

Ich habe eine Weile mit Acrylfarben und reduzierten Flächen gearbeitet – dabei ist eine Reihe von Bildern entstanden.