Blockade

Es gibt viele innere Zustände, die uns häufig bremsen – Angst, Unsicherheit, Selbstzweifel, Ungeduld… Gefühle, für die wir uns gerne verurteilen und uns Vorwürfe machen, was die Blockade nur noch größer macht.

Aber was wäre, wenn wir diese Gefühle, die uns so furchtbar auf die Nerven gehen, als kleine Wesensteile betrachten, die vielleicht sogar in unserer Vorstellung auf eine sehr sympathische und liebevolle Weise daherkommen?

Die immer auch ihre Gründe und Absichten haben, denen wir nur auf die Spur kommen, wenn wir uns mit diesen netten Wesen zusammensetzen und in Ruhe eine Tasse Tee trinken?

Warten

Manchmal warten wir auf etwas, das uns die richtige Richtung zeigt. Uns eine Orientierung gibt, wenn wir den Halt verlieren und irgendwo über dem Boden hängen geblieben sind.

Aber zum Glück hat ein Boden keine Füße, um wegzulaufen.

Tierische Freundschaft

Ein Leben ohne tierische Freundschaften ist kaum vorstellbar.

Wesen um uns herum zu haben, bei denen wir mit verbaler Kommunikation so herzlich wenig weiter kommen, kann sehr erfrischend sein – und unsere physische Kommunikation zu entdecken ein großer Spaß.

 

Stilles Warten

Als Kind konnte man es natürlich kaum abwarten, dass der große Weihnachtsabend da war und das Glöckchen das Fest einläutet. Aber wenn ich jetzt im Erwachsenenalter zurückdenke, war die schönste Zeit im Winter die Tage vor dem Weihnachtsabend. Die Tage der Vorbereitung, des stillen Wartens, der Vorfreude.

Genügsamkeit

Ein genügsames Leben ist wohl etwas, das sich zu wünschen lohnt. Keine unzufriedenen Gedanken mehr, keine ständig neu aufkeimenden Sehnsüchte, kein Kampf mehr. Aber klingt das nicht auch etwas langweilig?

Genügsamkeit ist etwas, das mit persönlich sehr schwer fällt. Es genügen Kleinigkeiten, die mich grübeln und unzufrieden werde lassen. Ich halte gerne an Vorstellungen oder Träumen fest, die noch nicht umsetzbar oder vielleicht noch nicht mal realistisch sind. Das hindert mich gerne daran zu sehen und wertzuschätzen, was ich alles im Leben habe und was mein Leben ausmacht. Gleichzeitig empfinde ich Träume und Sehnsüchte als etwas, das mich auch antreibt und motiviert. Die Antwort ist wohl die Antwort, die auf so vieles zutrifft: eine gesunde Balance finden.

Begegnungen

Beinah jeden Tag machen wir neue Begegnungen. Die meisten ziehen vorbei, manch andere bleiben.

Die einen tun uns gut, andere tun uns nicht gut. Aber jede Begegnung hinterlässt ihre Spuren und wir ziehen unsere Erfahrungen daraus. Man sollte weder die kleinen Begegnungen im Alltag unterschätzen – selbst, wenn es nur ein kurzer Blickkontakt ist – noch die Begegnungen, die uns verletzen. Aus ihnen lernen wir, dass wir selbst entscheiden, welche Begegnungen bleiben und welche gehen.

Die schönsten Begegnungen sind die, die uns seit Kindertagen ein Leben lang nicht mehr aus den Augen verlieren.

Melancholischer Herbsttanz

Zum Herbstbeginn scheinen alle Erlebnisse und Eindrücke des Sommers zunächst um uns herum zu wirbeln, sich dann aber langsam zu legen und zur Ruhe zu kommen. Nicht nur Kastanien lassen sich sammeln, sondern auch wir können uns selbst in dieser Zeit sammeln, indem wir es uns gönnen, auch mal ein bisschen in der herbstlichen Melancholie zu trödeln.

Mit Bedacht

Seit wir in einem alten kleinen Haus mit Garten und einer Familiengeschichte dahinter leben, sind Arbeiten Teil unseres Lebens geworden, die mit viel Gefühl verbunden sind.

Die Pflege unserer Gartenpflanzen, das Einkochen von Obst, die Reparatur von Möbeln, das Bestaunen kleiner Wildtiere… Seit wir nicht mehr mitten in der Stadt in einer Mietwohnung leben, erledige ich meine Alltagsaufgaben bedächtiger. Mehr Ruhe und Geduld sind eingezogen zur Freude meines stets unruhigen inneren Kindes.

Night On Earth

Meine Liebe zu Tom Waits begann bereits im Alter von 16 Jahren und war der Anreiz für eine Bookletgestaltung innerhalb eines Projektes während meines Studiums.

Der Soundtrack „Night on Earth“, komponiert und getextet von Tom Waits, zum gleichnamigen Film von Jim Jarmusch, beschäftigt sich textlich mit der Vergänglichkeit des Lebens und der persönlichen Zerrissenheit in Folge der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten.

Tom Waits thematisiert die Zeit, die ebenfalls in Jim Jarmuschs Film ein zentrales Element darstellt. Fünf Begegnungen in fünf unterschiedlichen Städten in vier unterschiedlichen Zeitzonen, die allesamt jeweils sieben Minuten nach Anbruch einer vollen Stunde geschehen. Der Fokus liegt dabei jedoch weniger auf den Orten oder der Zeit, sondern auf den scheinbar zufälligen Begegnungen an sich. Es geht ihm um die Darstellung von sozialer Interaktion, wie sie in einem bestimmten Raum, nämlich in einem Taxi, zwischen Fremden stattfindet.

In meiner Gestaltung treffen Bildelemente aus Film und Musik aufeinander. Der körnige analoge Druck drückt die Zerrissenheit und Vergangenheitssehnsucht der Musik aus und nimmt gleichzeitig durch seine Farbgebung die Atmosphäre der Orte im Film auf.

Manege frei!

Den Zirkus verbinden wir mit Spaß, Musik und Familienfreizeit. Doch damals stellte der Zirkus das dar, was wir heute sehen, wenn wir beispielsweise die privaten Fernsehsender einschalten.

Damals war der Zirkus für viele Menschen der einzige Ort, an dem sie Geld verdienen konnten. Auf Grund ihrer Andersartigkeit waren sie gezwungen sich zur Schau zu stellen, um leben zu können.

Heute werden Menschen immer noch vorgeführt, damit man sich über die lustig macht oder sich im Fremdschamgefühl suhlen kann.

Andersartigkeit, Intelligenzquotienten oder von Krankheit gekennzeichnete Menschen werden auf eine Bühne gestellt und „entkleidet“ – heute wie auch damals sind sich die Medien für nichts zu schade.

Diese traurige Tatsache hat mich während einer Projektarbeit dazu motiviert, meiner beinahe alltäglichen Fassungslosigkeit über den Niveauverlust und auch den mangelnden Respekt unserer Zeit visuellen Ausdruck zu verleihen.

 

 

Über Stock und Sein

Alles ist vergänglich – das ist der Kreislauf der Natur.

So lautet der Grundgedanke der japanischen Ästhetiklehre „Wabi-sabi“.  Sie lässt den Wert der Dinge in ihrem naturbelassenen Werden und Vergehen erkennen und basiert auf der Annahme, dass gerade in der Vergänglichkeit und Wandelbarkeit der Natur die Schönheit des Lebens steckt – eine Ästhetik, die im Unauffälligen, Unperfekten und Unbeständigen liegt, also in dem, was das menschliche Auge häufig übersieht oder als selbstverständlich wahrnimmt.

So würden wir beispielsweise einem morschen Stück Holz am Wegrand nicht viel Beachtung schenken. Doch in seiner Vergänglichkeit versteckt sich eine Welt, die so komplex und lebendig ist, als wäre sie ein eigener Planet. Wir sprechen von „Totholz“, doch „Über Stock und Sein“ zeigt den paradoxen Charakter dieses Begriffs. Das größte Leben finden wir im unendlich Kleinen.

 

Ein Bilderbuch über den Mikrokosmos „Totholz“ – deren Bewohner, dessen Entstehung und Rolle in der Natur.

Inspiriert vom Werk „Das verborgene Leben des Waldes“ von David G. Haskell.

Saatgutbibliothek Köln Chorweiler

Für die Stadtbibliothek Köln Chorweiler durfte ich die visuelle Gestaltung des Projektes „Saatgutbibliothek“ übernehmen. Die Stadtbibliothek bietet den Kunden freies Saatgut an und die Kunden dürfen ihrerseits der Bibliothek geerntetes Saatgut zurückbringen, um den Erhalt traditioneller Pflanzensorten zu fördern.

Speakers‘ Corner

Für die Sprachschule „Speakers‘ Corner“ in Köln Riehl musste eine neue Image Gestaltung her. In erster Linie sollte eine Figur entwickelt werden, die die Schüler durch die Lernwelt begleitet und die Eltern über die Schule informiert. Die kleine rundliche Maus Melvin ist es geworden, der von Beruf her Gärtner ist. Er sät und erntet Wörter, mit denen man spielen, singen, tanzen und basteln kann. Die Sprachschule „Speakers‘ Corner“ verfolgt das Prinzip des „immersiven Lernens“.

Die Bildbeispiele zeigen den Informationsflyer der Schule und Melvins Zuhause.

Die Grafik hat die wunderbare Johanne Tönnies übernommen.

Art of Age

Wir leben in einer Gesellschaft, die immer älter wird, doch zugleich von einem jugendlichen Schönheitsideal dominiert wird. „No Age“ lautet das heutige Motto.

Dabei geht es nicht allein um ein jugendliches Aussehen, sondern auch um ein jugendliches Innenleben, das durch den Körper widergespiegelt werden soll. 

Hinsichtlich des Alterns werden wir mit verschiedenen Paradoxien konfrontiert: Wir streben eine hohe Lebenserwartung an, sind aber zugleich dem Druck ausgesetzt, nicht alt aussehen zu dürfen. Wir werden von Industrie und Medien zum Aufhalten unseres Alterungsprozesses motiviert, obgleich Weiterentwicklung und Veränderung einen hohen Wert in unserer Gesellschaft darstellen.

Betrachten wir ausgehend davon Schönheitsideale im Laufe der Geschichte, so lassen sich viele Abweichungen von heutigen Vorstellungen finden.

In der Arbeit „Art of Age“ habe ich Schönheitsideale aus vergangenen Zeiten altern lassen, um zur Reflexion über heutige Vorstellungen von Schönheit einzuladen.

Wäre unsere angstbehaftete Haltung gegenüber dem Altern heute eine andere, wenn alternde Körper in unserer Geschichte als Ideal angesehen worden wären?

Kalender 2022

Ein Kalender, den ich als privates Projekt für 2022 gestaltet habe.

 

Von Damals nach Hierhin

In meiner Diplomarbeit „Von Damals nach Hierhin“ setze ich mich mit dem Zusammenhang zwischen Heimat und Nostalgie auseinander und setze dies in Form eines Bilderbuches um, das die Geschichte von sechs verschiedenen Charakteren erzählt, die gemeinsam eine neue Heimat formen.

Diese Heimat wird zusammengesetzt aus ihren Erinnerungen, die ich als Erinnerungslandschaften visualisiert habe. Ziel dabei ist, eine neue Definition von Heimat zu finden.

Fragt man Menschen nach ihrer Auffassung von Heimat, trifft man auf viele unterschiedliche Assoziationen und Gefühle, die stets mit der Vergangenheit zusammenhängen.

Nostalgie bedeutet übersetzt Heimweh und hat einen psychologischen Zweck.

In schwierigen Zeiten führt die Erinnerung an unser bisheriges Leben uns unseren Selbstwert vor Augen und umhüllt uns mit allem Erlebten, das die Kraft hat uns zu trösten und zu stärken. Nostalgie macht uns unserer Identität bewusst, so wie es auch Heimatgefühle tun.

Lassen sich Heimatgefühle also in unserer persönlichen Nostalgie finden?

Im Bilderbuch „Von Damals nach Hierhin“ weist jeder Charakter und seine Erinnerung eine eigene Farbe und collagierte Ornamentikfragmente auf. Die traditionelle Ornamentik verformt sich malerisch zu abstrakten Formen; wird also gegenstandslos und verliert ihre festgesetzte Form. Die Ornamentik steht hier also für den alt eingesessenen Begriff von Heimat, der sich zu einer neuen Definition wandelt.

Man spricht nicht mehr von Heimat, sondern von Heimatgefühl. Eine Definition, die der subjektiven Empfindung unterliegt und sich somit frei entfaltet.

Ein Begriff, der individuell zu interpretieren ist und somit seine von der Geschichte, der Tradition, der Politik festgelegte Form verliert. 

 

Hier zeige ich nur ausgewählte Bildbeispiele und drei Postergestaltungen zum Buch; also nicht den gesamten Verlauf der Geschichte.

 

Lärm spielt Stille

Die Welt der Kriegskinder ist eine verschwiegene Welt, wie die Journalistin Sabine Bode in ihrem Buch „Die vergessene Generation“ thematisiert. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Wahrnehmung von Kindern noch nicht ausreiche, um Kriegszustände in ihrer Umgebung als solche zu erfassen. Da die Kinder keinen anderen Umgebungszustand gekannt und keine Vergleichsmöglichkeit gehabt hätten, würde der Kriegszustand von ihnen als normaler Alltagszustand wahrgenommen werden. Doch durch psychologische Aufarbeitung von Traumata bei den vom Krieg betroffenen Kindern zeigte sich das Gegenteil.

Die Kinder wurden während und nach dem Krieg dazu motiviert, ihre Erlebnisse und Erinnerungen zu verdrängen, zu verschließen, zu verschweigen und den besseren Zeiten entgegenzusehen. Folge dessen waren Traumata, die nicht reflektiert werden konnten. Dieses Phänomen prägte beispielsweise die Kriegskindergeneration des Zweiten Weltkrieges.

Meine Bilder greifen diese Thematik auf. In ihnen finden die versteckten Traumata Ausdruck, die in Form von fotografischen Kriegselementen als Fremdkörper die warme naive Kinderwelt stören. Die Collagen aus Papier und Pappe verbunden mit illustrativen Elementen und Flächen assoziieren Suchbilder, in denen sich Kriegselemente verstecken. Der Krieg hört nicht auf, wenn Waffen schweigen, sondern bleibt nachhaltig im Körper der Betroffenen bestehen, häufig im Unbewussten. Mein Projekt „Lärm spielt Stille“ macht auf den falschen damaligen Umgang mit betroffenen Kindern aufmerksam und stellt eine Aufforderung dar, es in der heutigen Zeit mit neuen Kriegen und Weltkonflikten anders zu machen. Sprechen statt Schweigen. Zeigen statt Verstecken. 

Sprechplatte

Diese Projekt ist vor vielen Jahren während meines Studiums entstanden.

Hier habe ich meine Liebe für Hörbücher, klassische Literatur und die 20er Jahre vereint und habe ein Corporate Identity für ein imaginäres Hörbuch-Café entwickelt, in dem ausschließlich Literatur aus den 20er-30er Jahren gelesen wird. Bei der Gestaltung sind Flyer, Visitenkarte und ein Bestellkatalog entstanden.

Medienfasten

In Zusammenarbeit mit dem wunderbaren Team von den „Menschenskindern“ aus Köln durfte ich ein schönes Projekt namens „Medienfasten“ illustrieren.

Dieses Projekt haben Prof. Dr. med. David Martin und Dr. med. Silke Schwarz vom Gerhard-Kienle-Lehrstuhl der Uni Witten/Herdecke gemeinsam mit dem Berufsverband für Kinder- und Jugendärzte ins Leben gerufen. Dabei geht es um das Bewusstsein gegenüber der Nutzung digitaler Medien mit dem Ziel Familien bzw. besonders Kinder zu motivieren, weniger digitale Medien zu nutzen und stattdessen gegenüber anderen Freizeitaktivitäten offen zu werden, die die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern sollen.

Heimatsuche

Wenn man sich einmal die Frage stellt, was für einen selbst Heimat bedeutet, mag das gar nicht so einfach zu beantworten sein. Ist Heimat ortsgebunden? Ist Heimat menschengebunden? Kann man Heimat verlieren? Kann man sich Heimat aneignen?

In meiner Empfindung ist Heimat ein Gefühl, das sich aus vielem zusammensetzt und seinen Ursprung in den Dingen hat, die uns geprägt haben.

In unserem Leben sammeln wir Erfahrungen, die wiederum zu Erinnerungen werden, die uns prägen. Diese Erfahrungen verknüpfen wir beispielsweise mit bestimmten Orten, Menschen oder Dingen, die so zu einem Teil unseres Heimatgefühls werden.

So tragen wir das Heimatgefühl mit und in uns.

Erinnerung

Großeltern wecken Nostalgie. Das, was sie uns beibringen, kommt aus einer anderen Zeit. Sie erzählen uns Geschichten aus ihrem Leben und das alles wirkt so weit her, als würden unsere Großeltern bereits seit Jahrhunderten auf dieser Erde wandeln.

Großeltern prägen uns auf ihre ganz eigene Weise. Sie sind in der Lage uns eine Erinnerungslandschaft zu schaffen wie keine zweite.

Ich habe die Hälfte meiner Kindheite mit meinen Großeltern verbracht und wandere noch heute immer wieder durch diese sanfte Landschaft voll warmer und liebevoller Erinnerungen, die einem niemand mehr nehmen kann.

Stille im Lärm

Für jeden gibt es wohl Tage, an denen er gerne den Kopf in einer Tuba stecken würde.

 

 

Zeit

Manchmal wünscht man sich, die Zeit würde auf Bäumen wachsen. Man bräuchte sie nur zu pflücken.

Mehr Zeit, um Weltkatastrophen zu verhindern. Mehr Zeit, um all die Dinge zu lernen, die noch zu lernen sind. Mehr Zeit, die wir mit den Menschen verbringen können, die wir lieben.

Aber würde die Zeit auf Bäumen wachsen, würde sie wohl ihren ungeheuren Wert verlieren.

Winterzauber

Über die Jahre sind viele verschiedene Weihnachtsmotive mit unterschiedlichen Techniken entstanden und diese sind mir die Liebsten.

Kinderglück

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Studie in Blau

Ich habe eine Weile mit Acrylfarben und reduzierten Flächen gearbeitet – dabei ist eine Reihe von Bildern entstanden.

Nachtschwimmen

Manchmal müssen so wunderschöne Träume auf Papier festgehalten werden…

Zirkustiere-Pinguine-Ballspiel

Pinguinklamauk

Eine spaßige Bildserie für Glückwünsche, Aufheiterungen und Schmunzeleien. Hier treffen sich Collage und analoge Drucktechnik.

Fingerfarben-Elefant-Dickhäuter

Alles, was Fuß hat

Ausgewählte Tierfußmotive mit analoger Drucktechnik für ein Kalenderprojekt im Jahr 2016.

Bär-Gartenillustration-Frühlingsbär

Bärisch

Postkartenmotiv zum Frühling.

Eule-Käuzchen-Collagevogel

Schnabelkonferenz

Collagierte Vogeleindrücke, die beim Ausmisten von Altpapier entstanden sind.

Tierportraits

Anlässlich meines neuen Ateliers und kleinen Lädchens habe ich eine Reihe von Tierportraits begonnen, die zum einen meine Atelierwände schmücken sollen, aber auch als Originale zu erstehen sind.

Technik: Gouache + Buntstift

Rotkehlchen-Kleinvögel-Pastell

Die Melancholie des Rotkehlchens

Meine Kleinvogelserie ist inspiriert von einer Rotkehlchenbeobachtung und erwartet noch viele weitere kleinflüglige Mitstreiter.

Vermischtes1

Verschiedene Ausschnitte aus meinen Skizzenbüchern, Seminararbeiten und Experimenten.

Night on Earth

Musik ist Inspiration, ständiger Begleiter, Trostschenker, Aufwühler.

Im Rahmen eines Studienprojektes habe ich ein Plattencover gestaltet zum Soundtrack des gleichnamigen Filmes „Night on Earth“ von Regisseur Jim Jarmusch, komponiert von Tom Waits – für mich einer der beeindruckendsten Musiker in der Musikgeschichte.

Zirkus

Ausschnitt aus einer Seminarbeit, bei der Bilder zu Musik entwickelt werden sollten.

Hier Assoziationen zu: Yann Tiersen – La Veillée

Vermischtes2

Verschiedene Ausschnitte aus meinen Skizzenbüchern, Seminararbeiten und Experimenten.

Auf zu neuen Abenteuern…

Buntstift- und Collageillustration aus meinem Skizzenbuch.

Vielleicht der Anfang zu einer Geschichte?

Über Stock und Sein

Eine visuelle Dokumentation des Prozesses von Totholz – inspiriert und begleitet von den Texten des Biologen David G. Haskell und seines Werkes „Das verborgene Leben des Waldes“.

von Damals nach Hierhin

Hier sehen wir Ausschnitte aus meinem Bilderbuch „von Damals nach Hierhin“ – meine Abschlussarbeit meines Studiums in „Nachhaltigem Design“ mit dem Schwerpunkt Illustration an der „ecosign Akademie für Gestaltung“ in Köln.

 

Die Arbeit „von Damals nach Hierhin“ behandelt das Thema Heimat und untersucht, inwiefern die Kindheit als erste Heimat Einfluss auf unsere Heimaten der Gegenwart und Zukunft hat.

Zum einen geht es dabei um das subjektive Verständnis von Heimat und zum anderen um den Prozess der Aneignung von Heimat.

Das subjektive Verständnis wie auch der Prozess der Beheimatung sind abhängig von einer Übereinstimmung zwischen einer bestimmten Umgebung mit den individuellen Bedürfnissen einer Person.

In meinem Bilderbuch „von Damals nach Hierhin“ reisen Vögel zurück in ihre Kindheitserinnerungen und stehen danach der Situation gegenüber, neue Heimaten aufzubauen. Dabei nehmen sie ihre Erinnerungen mit, die durch Formwandlung Teil der Gegenwart werden und für das Nebeneinander verschiedener Heimaten und Identitäten stehen. Ein Muster entsteht, das als Symbol für das Ziel der heutigen kulturell durchmischten Gesellschaft steht.

Gute Reise

Von hier nach dort, von dort nach woanders bis ans Ende der Welt.

Reiseillustrationen 2020

Wunschvorstellungen Landleben Sommeraktivitäten Huhnillustration

Leben mit Huhn

Teil einer Motivserie für alle Landlebenträumer, Hühnerliebhaber und Waldwandler.

Lärm spielt Stille

Die Welt der Kriegskinder ist eine verschwiegene Welt, wie die Journalistin Sabine Bode in ihrem Buch „Die vergessene Generation“ thematisiert. 

Lange Zeit wurde angenommen, dass die Wahrnehmung von Kindern noch nicht ausreiche, um Kriegszustände in ihrer Umgebung als solche zu erfassen. Da die Kinder keinen anderen Umgebungszustand gekannt und keine Vergleichsmöglichkeit gehabt hätten, würde der Kriegszustand von ihnen als normaler Alltagszustand wahrgenommen werden. Doch durch psychologische Aufarbeitung von Traumata bei den vom Krieg betroffenen Kindern zeigte sich das Gegenteil.

Die Kinder wurden während und nach dem Krieg dazu motiviert, ihre Erlebnisse und Erinnerungen zu verdrängen, zu verschließen, zu verschweigen und den besseren Zeiten entgegenzusehen. Folge dessen waren Traumata, die nicht reflektiert werden konnten. Dieses Phänomen prägte beispielsweise die Kriegskindergeneration des Zweiten Weltkrieges.

Meine Bilder greifen diese Thematik auf. In ihnen finden die versteckten Traumata Ausdruck, die in Form von fotografischen Kriegselementen als Fremdkörper die warme naive Kinderwelt stören. Die Collagen aus Papier und Pappe verbunden mit illustrativen Elementen und Flächen assoziieren Suchbilder, in denen sich Kriegselemente verstecken. Der Krieg hört nicht auf, wenn Waffen schweigen, sondern bleibt nachhaltig im Körper der Betroffenen bestehen, häufig im Unbewussten. 

Mein Projekt „Lärm spielt Stille“ macht auf den falschen damaligen Umgang mit betroffenen Kindern aufmerksam und stellt eine Aufforderung dar, es in der heutigen Zeit mit neuen Kriegen und Weltkonflikten anders zu machen. Sprechen statt Schweigen. Zeigen statt Verstecken. 

Fuchsillustration-Rotfuchs

Spuren im Wald

Die ersten Vierbeiner für meine Waldtierserie in analoger Drucktechnik.

Trauriger Klamauk

Der Zirkus ist eine der frühesten Formen der Unterhaltungsbranche. Wir verbinden ihn mit bunten Farben, lustigen Clowns und spannenden Tieren. Doch der Zirkus war auch bekannt für seine Vorführung von Andersartigkeiten. Die damaligen Freak Shows machten Menschen zu Attraktionen, die körperlich oder auch geistig nicht der Norm entsprachen. 

Die heutige Hauptmedienbranche, das Fernsehen, nimmt den Faden der damaligen Freak Shows wieder auf und zeigt uns ein weitschweifendes Programm aus nackter Haut, gedemütigten Bühnenauftritten und Menschen mit sozialen Benachteiligungen, die uns zum Lachen bringen sollen. 

Meine Projektarbeit untersucht Sein und Schein der privaten Fernsehshows. Sie erinnert an die damalige Unterhaltungsbranche, die bereits andersartige Menschen als Attraktion einsetzte und zitiert in Form von illustrativen Szenerien die heutigen Shows der Privatsender. Doch anstatt die herkömmlichen bunten Zirkusbildwelten zu sehen, tauchen die Szenerien in die Atmosphäre von traurigen Clowns, die dem Schein der Unterhaltunsbranche in ihrem Sein nicht gerecht sein können. 

Das Sein tritt vor den Schein.

 

Inspiriert ist diese Arbeit von Kafkas Werk „Auf der Galerie“ (1917)

Oma Thea’s Nähkasten

Erste Versuche Motive persönlicher Erinnerung visuell einzufangen, die Zuhause fühlen lassen.

Skizzenbuch

Eindrücke in Linien aus meinem Skizzenbuch.

Alice im Wunderland-Absolem-Carroll

Die etwas andere Alice

Ich beschäftige mich gerne mit den Büchern meiner Kindheit und interpretiere sie illustrativ neu. Hier ein Beispiel anhand „Alice im Wunderland“.

Spieltier-Katzenkind-Tigerkatze

Spielordnung

Besonders Tiere folgen ihrem Spieltrieb. Hier Katz und Maus im Kinderzimmer.

Fischillustration-Meer-See-Wasserleben

Tiefe Beobachtung

So wie wir Fische in unseren Aquarien beobachten, sind sie ebenfalls Beobachtungskünstler. Fingerabdrücke in Acryl als haptische Besonderheit.

Enten-Laufenten-Entenillustration

Unter Enten

Enten sympathisieren durch ihre unbeabsichtigte Komik. Hier als Gruß- und Glückwunschkarte.